
Die Polizei startet am Montag abermals eine Woche mit verstärkten Geschwindigkeitskontrollen. Der sogenannte Blitzermarathon läuft bis zum kommenden Sonntag, der Haupttag ist der Mittwoch (15. April).
Kontrolliert wird nach Angaben des ADAC auf Autobahnen, Bundesstraßen und innerorts. Der Schwerpunkt liegt dabei auf unfallträchtigen Strecken und Bereichen wie Schulen, Baustellen und Krankenhäusern.
Die meisten Bundesländer beteiligen sich den Angaben zufolge an der Aktion. Baden-Württemberg, Bayern und Brandenburg konzentrieren sich nur auf den Schwerpunkttag am Mittwoch. Das Saarland ist nicht dabei.
Bayern plant nach Angaben des Landesinnenministeriums, eine interaktive Karte der Messstellen zu veröffentlichen. Die meisten anderen Länder informieren vorab nicht über konkrete Standorte.
ADAC: Aktion sensibilisiert Fahrer
Der ADAC bewertet die Kontrollaktion eigenen Angaben zufolge grundsätzlich positiv. Die intensive Medienberichterstattung sensibilisiere nicht nur jene, die tatsächlich geblitzt würden. „Die Geschwindigkeit ist an die Umgebung anzupassen. So gesehen ist ein Tempolimit auch als Limit und nicht als Empfehlung zu verstehen“, sagte ADAC-Verkehrspsychologe Ulrich Chiellino.
Wer in eine Radarfalle gerät, muss mit den üblichen Sanktionen rechnen – Bußgeld, Punkte in Flensburg und gegebenenfalls Fahrverbot. Die nächste „Speedweek“ ist für den 3. bis 9. August geplant.
