
Blitzermarathon in Hessen am 15. April
Gießen. Autofahrer aufgepasst: Vom 13. bis 19. April führt die Polizei in Hessen verstärkte Geschwindigkeitskontrollen durch. Alle Polizeipräsidien beteiligen sich nach eigenen Angaben in diesem Zeitraum an der Kontrollwoche „Speed“ inklusive des Blitzermarathons am Mittwoch, 15. April.
Zweimal im Jahr findet die länderübergreifende Kontrollaktion von ROADPOL, dem europäischen Netzwerk der Verkehrspolizeien, statt – die erste dieses Jahres in der kommenden Woche. Der Schwerpunkt liegt auf Mittwoch, dem 15. April: An diesem Tag ist ein sogenannter Speedmarathon mit besonders vielen Kontrollen geplant. Aber auch an den anderen Tagen muss mit verstärkten Kontrollen gerechnet werden.
Um gezielt auf die Gefahren von Geschwindigkeitsüberschreitungen hinzuweisen, veröffentlicht die hessische Polizei vorab sämtliche Messstellen, die im Rahmen des Speedmarathons am Mittwoch eingerichtet werden. Die über 230 Messstellen an Landstraßen, Bundesstraßen sowie Autobahnen sollen auf der Internetseite der hessischen Polizei einsehbar sein.
Gleichzeitig weist die Polizei darauf hin, dass, wie an jedem anderen Tag, auch zusätzlich unangekündigte Geschwindigkeitskontrollen oder kurzfristige Änderungen möglich sind.
Allein am Mittwoch werden über 570 Polizistinnen und Polizisten sowie kommunale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz sein, erklärte die Polizei. Sie setzt bei der Geschwindigkeitsüberwachung dabei auf verschiedene Techniken. Dazu zählen unter anderem Handlasermessgeräte, mobile und stationäre Geschwindigkeitsmessanlagen sowie zivile Polizeifahrzeuge mit moderner Videomesstechnik, die Verstöße beweissichernd dokumentieren können, heißt es.
„Ziel der Aktion ist es, Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer für die Bedeutung angepasster Geschwindigkeit zu sensibilisieren und so zur Reduzierung von Verkehrsunfällen beizutragen“, erklärt die Polizei. Dazu suchen Einsatzkräfte auch gezielt das Gespräch mit Autofahrern.
Auch nach Ansicht des ADAC leisten die Blitzer-Aktionswochen einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit, da sie den Verkehrsteilnehmenden die Gefahren schnellen Fahrens bewusst machen und sie entsprechend sensibilisieren können. „Die Geschwindigkeit ist an die Umgebung anzupassen. So gesehen, ist ein Tempolimit auch als Limit und nicht als Empfehlung zu verstehen. Jeder Verkehrsteilnehmende sollte sein Verhalten immer wieder hinterfragen und, falls nötig, verändern“, appelliert Ulrich Chiellino, Leiter ADAC Verkehrspolitik. (dpa)
