Man kennt das, den ganzen Stress vor den Feiertagen: Eier kaufen, Eier bemalen, Eier verstecken und so weiter. Wie man etwas runterkommt, verrät „Die neue Frau“ in einer Meldung unter der Überschrift, haha, „Keine Ei-le beim Osterfrühstück“.
Schlagersängerin Anita Hofmann, lesen wir, habe da „einen Tipp für alle Familien mit Nachwuchs: ,Sagt den Kindern, sie haben noch nicht alle Eier draußen gefunden – und dann genießt einen ruhigen Tag.‘“ Super Tipp, nur bitte nicht vergessen, den Nachwuchs abends wieder reinzulassen, nachts wird es dieser Tage schon noch sehr kalt. Sollte sich jetzt jemand um Hofmanns Kinder sorgen: Sie selbst hat gar keine.
Anders sieht es demnächst bei Taylor Lautner aus – und auch bei Taylor Lautner. Taylor Lautner nämlich, Ehefrau und Vornamensvetterin des Schauspielers Taylor Lautner, hat bei der Eheschließung dessen Nachnamen angenommen, womit es nun zwei Taylor Lautners gibt, die miteinander verheiratet sind. Möchte man das Paar zu einer Feier einladen, liest sich das womöglich wie bei alten deutschen Einladungskarten an „Herrn und Frau Gottfried Schnederpelz“ – „Mrs and Mr Taylor Lautner“.
„Was ist besser als zwei Taylor Lautners?“
Nun jedenfalls, entnehmen wir „Gala“, haben beide Taylor Lautners in einem Instagram-Beitrag geschrieben: „Was ist besser als zwei Taylor Lautners?“ Die Antwort kann man sich denken: drei natürlich – und mit dem Unisex-Namen Taylor ist es auch völlig egal, ob’s ein Mädchen oder Junge wird.
Lauter Taylors, wirklich süß – wobei „Gala“ noch weiß: Mit Taylor Swift war Taylor Lautner (der Mann) auch mal zusammen. Und auch das ist, wie uns auffällt, noch nicht alles: Besagte Taylor Swift hat soeben das Video zu ihrem Song veröffentlicht, der „Elizabeth Taylor“ heißt. Wir träumen jetzt davon, dass Taylor junior eines Tages jemanden ehelicht, der mit Nachnamen Taylor heißt, diesen übernimmt und anders als der Vater keine Schauspiellaufbahn, sondern eine Schneiderkarriere einschlägt: Die Visitenkarten mit der Aufschrift „Taylor Taylor, Tailor“ möchten wir einfach sehen.

„Wolfgang Kubickis Karriere ist zu Ende“, behauptet „Bunte“ hingegen über den Opa terrible der FDP – wenige Tage bevor dieser sein Streben nach dem Parteivorsitz in der „Bild“ ankündigt. Ob bei ihm, wenn die FDP aus einem weiteren Landtag rauscht, auch mal Tränen fließen, will „Bunte“ wissen, doch Kubicki verneint: „Bei einer beruflichen Niederlage steht mir eher der Sinn nach einem feuchtfröhlichen Abend.“ All jene, die Kubickis wohldokumentierten Hang zu geistigen Getränken mit Skepsis betrachten, müssen sich nun an die eigenen nüchternen Nasen fassen: Niemand anderes als wir, seine Wähler oder, besser gesagt, seine Nichtwähler, haben den armen Mann dorthin getrieben. Noch mehr berufliche Niederlagen sollten wir ihm unbedingt ersparen – Christian Dürr, wie wir an diesem Ostersonntag lernen, pflichtet uns da voll und ganz bei.
Ein kleiner Seitenhieb gegen seine Partnerin?
Jörg Pilawa hingegen, möchte man der „Aktuellen“ glauben, hat in der Sendung „Maischberger“ gerade erklärt: „Ich bin von meinem Herzen her ein Sozialdemokrat!“ – worauf das Blatt sich fragt: „Ein kleiner Seitenhieb gegen seine Partnerin, die politisch bekanntermaßen in der CDU zu Hause ist?“ Doch allzu große Sorgen muss sich Julia Klöckner da wohl nicht machen: Vom Herzen her mögen noch sehr viele Menschen im Land Sozialdemokraten sein, sobald der Kopf mit reinspielt, ist das derzeit aber echt schwierig. Sympathisant der AfD wiederum kann man eigentlich nicht vom Kopfe und erst recht nicht vom Herzen her sein – sondern allenfalls von, sagen wir, der Galle.
Übrigens, „Bild“, Deine Schlagzeile „Bettina Wulff schon seit neun Wochen Single“ – schimmert da womöglich ein wenig Wertung durch?
Einige Leute auf die Palme bringen dürfte das, was Schauspielerin Jennifer Garner in „Bunte“ gesagt hat: „Es gibt so viele Wege, Mutter zu sein. Man muss dafür nicht einmal eine Frau sein. Gib einem alten Mann ein kleines Kätzchen, und du wirst sehen, wie fürsorglich er damit umgeht.“ Da hören wir gleich den Aufschrei der Anti-Transgender-Kämpfer: Sollen wir jetzt jeden Opa Katzenmama nennen?

Allmählich in die Jahre kommt Sänger Samu Haber, der es in „Bild“ bedauert, mit fünfzig „keinen Spagat mehr machen zu können am Abend“. Haber versuche aber, „es positiv zu sehen: ,So geht es ja allen, wir sitzen im gleichen Boot.‘“ Also, in einem Boot zu sitzen, das war nie ein Problem, einen Spagat aber haben wir – ob nun abends, morgens oder am frühen Nachmittag – noch nie geschafft. Von daher geht es für uns, anders als für Samu Haber, immerhin nicht bergab.
Schauspielerin Jessica Schwarz schließlich antwortet auf die „Bunte“-Frage, wann sie sich „so richtig lebendig“ fühle: „Du hast ein tolles Auto, fährst eine tolle Strecke, hörst tolle Musik und hast einen tollen Partner neben dir – da merke ich dieses Freiheitsgefühl.“ Hm, da müssen ja schon eine Menge Dinge zusammenkommen – und das Freiheitsgefühl, fürchten wir, dürfte in diesen Zeiten im Nu verpuffen, wenn sie an einer Tankstelle halten muss.
