Im Iran sind zwei Männer in
Zusammenhang mit den Protesten zu Beginn des Jahres hingerichtet
worden. Der Oberste Gerichtshof des Iran bestätigte laut dem iranischen Justizportal Misan die Urteile gegen
die beiden Angeklagten.
Den beiden
Männern wurde vorgeworfen, während der Proteste im Januar
versucht zu haben, eine Militäreinrichtung zu stürmen und sich
Zugang zu einem Waffenlager zu verschaffen. Nach Darstellung der Justiz handelte es sich um
“Randalierer”, die Massenmord hätten begehen wollen,
indem sie versucht hätten, Waffen und militärische Ausrüstung zu
stehlen.
Die Männer gehörten laut der Menschenrechtsorganisation
Amnesty International zu einer vierköpfigen Gruppe, die im
selben Fall zum Tode verurteilt worden war. Ihr gehörte demnach auch ein 18-Jähriger an, der vergangene Woche hingerichtet worden war.
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