
Von der Klage, die US-Schauspielerin Blake Lively (38) in einem Rechtsstreit gegen ihren Kollegen Justin Baldoni (42) erhoben hat, bleiben nur noch Teile übrig. Ein Richter in New York hat zehn von dreizehn Vorwürfen, die Lively formulierte, zurückgewiesen. Das geht aus Gerichtsdokumenten hervor.
In dem Film „Nur noch ein einziges Mal“, in dem es um die missbräuchliche Beziehung eines Paares geht, spielen Lively und Baldoni die Hauptrollen. In ihrer Zivilklage hat Lively Baldoni vorgeworfen, sie während der Dreharbeiten sexuell belästigt und anschließend eine Verleumdungskampagne aufgesetzt zu haben. Damit habe er sich an ihr rächen wollen, weil sie die mutmaßlichen Misshandlungen öffentlich gemacht habe.
Baldoni wies diese Vorwürfe zurück und reagierte mit einer Klage gegen Lively und ihren Ehemann Ryan Reynolds wegen Verleumdung. Diese Klage war im Juni 2025 von einem Richter abgewiesen worden. Baldoni hatte seine Anschuldigungen nicht ausreichend nachgewiesen, hieß es damals vom zuständigen Gericht. Auf die Möglichkeit, eine ergänzte Beschwerde einzureichen, hatte Baldoni bis November 2025 nicht reagiert – wodurch seine Klage zu diesem Zeitpunkt formal beendet wurde.
Der Prozess soll im Mai beginnen
In dem Verfahren, das Lively gegen Baldoni eingeleitet hat, erließ ein Gericht in New York am Donnerstag einen Beschluss. Demnach weist der zuständige Richter die meisten Klagepunkte Livelys ab, darunter die Vorwürfe der sexuellen Belästigung und Verleumdung. Wie CNN berichtet, geschah dies aufgrund rechtlicher Formalitäten. Beispielsweise sei Lively als unabhängige Auftragnehmerin und nicht als Angestellte angesehen worden.
Die drei Klagepunkte, die übrig bleiben, beziehen sich nicht persönlich auf Baldoni. Diese sind laut einem Bericht von CNN: Vergeltungsmaßnahmen, Beihilfe zu Vergeltungsmaßnahmen und Vertragsbruch. Baldoni ist bei keinem dieser Punkte der Beklagte. Ein Klagegrund gegen seine Produktionsfirma Wayfarer bleibt laut CNN bestehen. Der Prozess soll Mitte Mai beginnen.
