14 Spiele in Serie ohne Sieg, abgeschlagener Tabellenletzter und das schwächste Auswärtsteam: Der 1. FC Heidenheim kann vor dem Auftritt bei Borussia Mönchengladbach am Samstag (15.30 Uhr/Sky) ziemlich sicher für die 2. Fußball-Bundesliga planen. Aufgeben gilt bei Trainer Frank Schmidt natürlich dennoch nicht. So würde sich der Coach im Saisonendspurt durchaus «viel» Dramatik wünschen, wie er auf eine entsprechende Frage antwortete.
«Weil es bedeutet, dass die Spiele so laufen, dass wir was mitnehmen können», sagte Schmidt. Seit dem 6. Dezember, als der Ostalb-Club 2:1 daheim gegen den SC Freiburg gewann, hat der Außenseiter keinen Sieg mehr gefeiert. In der Fremde gelangen in der Spielzeit bisher nur vier Punkte.
«Ich träume nicht, ich bin Realist jetzt», sagte Schmidt, glaubt aber selbstverständlich an die Chance in Gladbach. «Wenn es uns gelingt gegen Gladbach zu gewinnen, dann können wieder neue Gedankenspiele kommen.» Sein Team solle an die zweite Halbzeit gegen Bayer Leverkusen anknüpfen. Vor der Länderspielpause holte der FCH nach einem 0:2 noch ein 3:3 gegen Bayer.
Ein schneller Flügelflitzer fällt aus
Allerdings muss Schmidt auf seinen schnellen Offensivspieler Sirlord Conteh verzichten. Dem Außenspieler droht wegen erneuter Probleme am operierten Knie eine längere Pause. Die finale Entscheidung stünde aus, so Schmidt, aber: «Die Wahrscheinlichkeit, dass er operiert werden muss, ist größer als dass er nicht operiert werden muss.»
Im Oktober des vergangenen Jahres hatte sich Conteh operieren lassen. Bei seinem Einsatz gegen Leverkusen, als er nach einer guten Stunde eingewechselt wurde, seien die neuerlichen Beschwerden aufgetreten.
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