Aus der Serie:
Fünf vor acht
Donald Trump wollte die Kriege der USA beenden, nun zeigt er Lust am Interventionismus. Dabei geht es ihm nicht um Regimewechsel. Der Präsident verfolgt ein anderes Ziel.
© Chip Somodevilla/Getty Images
In den Vereinigten Staaten wächst der Widerstand gegen den Irankrieg. Von einer kleinen “Exkursion”, die rasch vorbei sein würde, hatte Donald Trump leichthin gesprochen. Stattdessen hat der US-amerikanisch-israelische Angriff die gesamte Region in Brand gesetzt und die Weltwirtschaft ins Chaos gestürzt. Und während Diplomaten hektisch nach einer Verhandlungslösung suchen, nimmt Trump bereits den nächsten Staat ins Visier: Kuba.
Woher kommt diese neue Lust am Interventionismus bei einem Präsidenten, der doch Amerikas “ewige Kriege” beenden wollte? Und was hat sein Außenminister Marco Rubio damit zu tun?
