
Christian Wück verzichtet in den WM-Qualifikationsspielen gegen Österreich auf personelle Experimente. Der Fußball-Bundestrainer der Frauen nominierte für den 23-köpfigen Kader durchweg „bekannte Gesichter, die es sich mit Leistung verdient und bereits auf hohem Niveau gespielt haben“.
Das Team wird angeführt von Kapitänin Giulia Gwinn vom FC Bayern München. Die Wolfsburger Stürmerin Cora Zicai steht nach ihrem krankheitsbedingten Ausfall wieder im Aufgebot.
Auf Abruf dabei ist Larissa Mühlhaus: Der Angreiferin von Werder Bremen, aktuell eine der Top-Goalgetterinnen der Bundesliga, gelang Anfang März beim 5:0 gegen Slowenien ein gelungenes Debüt, das sie mit einem Treffer krönte.
Erfolge auf Klubebene „würden guttun“
„Bei Larissa haben wir uns dafür entschieden, sie in der U23 weiter Spielpraxis sammeln zu lassen“, sagte Wück. Das erste Nachbarschaftsduell findet am Dienstag, 14. April (18.15 Uhr, ZDF), in Nürnberg statt. Vier Tage darauf kommt es im österreichischen Ried im Innkreis zum Rückspiel.
Insgesamt neun von Wück berufene Akteurinnen spielen für den FC Bayern und den VfL Wolfsburg, die in dieser Woche in der Champions League gegen Manchester United und Olympique Lyon gefordert sind. Der Bundestrainer bescheinigte beiden Vereinen „gute Chancen“ aufs Erreichen des Halbfinales.
Auch für Eintracht Frankfurt sei trotz des 0:3 gegen den schwedischen Meister BK Häcken im Viertelfinal-Rückspiel „alles möglich“. Internationale Erfolge auf Klubebene, sagte Wück, „würden dem deutschen Fußball guttun“.
