
Das vorläufige amtliche Endergebnis
Der Machtwechsel in Rheinland-Pfalz ist offiziell: Bei der Landtagswahl verweisen die Christdemokraten nach fast 35 Jahren die regierenden Sozialdemokraten klar auf Platz zwei. In Mainz dürfte CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder neuer Ministerpräsident werden und Alexander Schweitzer (SPD) ablösen, voraussichtlich aber an der Spitze einer Koalition mit der SPD.
Die Freien Wähler erreichen nur 4,2 Prozent (5,4), die noch nie im Mainzer Landtag vertretenen Linken 4,4 Prozent (2,5). Beide Parteien sind an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. Die FDP liegt mit 2,1 Prozent noch deutlicher unter der Marke und muss den Landtag nach zehn Jahren verlassen – sie sitzt nun noch in sechs Bundesländern im Parlament und nur in Sachsen-Anhalt in der Regierung.
