Der Betreiber der New Yorker U-Bahn hat Klage gegen die Regierung von US-Präsident Donald Trump eingereicht. Grund der Klage sei eine Vertragsverletzung, heißt es in der Klage, aus der die Nachrichtenagentur AP zitiert. Die Metropolitan Transportation Authority wirft der Regierung demnach vor, fast 60 Millionen US-Dollar an Bundesmitteln zurückgehalten zu haben, mit deren Hilfe neue U-Bahn-Stationen im Stadtteil Manhattan gebaut werden sollen.
Konkret heißt es in der Klage, dass das US-Verkehrsministerium mehr als 58,6 Millionen US-Dollar zurückgehalten habe, seit die Trump-Regierung im vergangenen Jahr angekündigt hatte, die Finanzierung eines Ausbaus der U-Bahn-Linie Second Avenue auszusetzen. Insgesamt hätte das U-Bahn-Projekt laut Klage 7,7 Milliarden Dollar gekostet. Geplant war eigentlich, dass die US-Regierung etwa 3,4 Milliarden übernimmt. Wenn die Regierung weiter kein Geld zahle, müssten die Bauarbeiten letztlich eingestellt werden, heißt es in der Klage weiter.
Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.
