Kostengünstige und kostenlose Olympiatickets und ein grünes Band, das die Sportstätten quer durch die Stadt verbindet: Der Hamburger Senat hat sein finalisiertes Bewerbungskonzept für die Olympischen und Paralympischen Spiele vorgelegt. «Wir sind überzeugt, dass wir damit ein neues Kapitel unserer Stadtgeschichte schreiben können», sagte Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) bei der Präsentation.
Mit zwei zentrale Wettkampfstätten – dem «Olympic Park City» mit Heiligengeistfeld und Binnenalster sowie dem «Olympic Park Altona» mit einer neuen Arena im Volkspark und dem Olympischen Dorf in der Science City Bahrenfeld – soll die Stadt zu einer «Arena für alle» werden.
Kostenlose Olympiatickets für Menschen mit geringem Einkommen
In das finalisierte Konzept seinen Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern aus dem Beteiligungsverfahren eingeflossen, sagte Sportsenator Andy Grote (SPD). Um die Spiele für alle erlebbar zu machen, sollen eine Million Karten kostengünstig angeboten werden. Außerdem sei geplant, ein Kontingent an kostenlosen Tickets – etwa für Ehrenamtliche und Menschen mit geringem Einkommen – zur Verfügung zu stellen.
Neu im überarbeiteten Konzept sei auch ein grünes «Olympisches Band» aus miteinander verbundenen Parks und Grünflächen, das die Sportstätten im Volkspark mit dem Wasserpark Dove-Elbe im Osten der Stadt verbinde, sagte die Zweite Bürgermeisterin und Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne). Dazu sollen Flächen entsiegelt, begrünt und aufgewertet werden.
Hamburg plant, sich neben München, Berlin und NRW als deutscher Austragungsort für die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 zu bewerben. Ende Mai können die Hamburgerinnen und Hamburger über die Senatspläne abstimmen.
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