
Im Fall des getöteten 15-Jährigen aus Eckernförde (Kreis Rendsburg-Eckernförde) hat die Polizei in der Nacht in einer Suchaktion Beweismittel sichergestellt. Zuvor hatte das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, dass möglicherweise die Tatwaffe entdeckt worden sei. Das könne so nicht bestätigt werden, teilte eine Sprecherin der Polizei mit.
Vor einem Supermarkt war am Mittwochabend gegen 20.45 Uhr ein Streit derart eskaliert, dass ein 15-Jähriger starb. Polizeiangaben zufolge kam es zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Menschen. Wenig später soll ein Auto davongefahren sein. Das hatten Zeugen beobachtet.
Todesursache aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekannt gegeben
In dem Fall sind noch viele Fragen offen: Etwa wie das Opfer vom Ort des Streits zu dem etwa drei Kilometer vom Tatort entfernten Fundort gelangte. Einsatzkräfte fanden den Jugendlichen schließlich schwer verletzt vor. Obwohl sie sofort versuchten, ihn wiederzubeleben, starb er noch auf dem Weg ins Krankenhaus. Auch nach der Obduktion wurde die Todesursache aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlicht.
Die Kieler Staatsanwaltschaft hatte zuletzt eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Ermittlung und rechtskräftigen Verurteilung von Tatbeteiligten führen. Hinweise und Videos können über ein Hinweisportal oder unter der Rufnummer 0431–160 3333 mitgeteilt werden.
