Eine Gruppe mutmaßlicher Hamas-Terroristen soll Anschläge auf jüdische oder israelische Einrichtungen geplant haben. Ein Beteiligter wurde auf Zypern festgenommen.
Im Zusammenhang mit mutmaßlichen Anschlagsplänen der radikal-islamischen Hamas ist ein Verdächtiger auf Zypern festgenommen worden. Das teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mit. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, Mitglied einer ausländischen terroristischen Vereinigung zu sein. Er soll im August
2025 die Übergabe von 300 Schuss scharfer Munition veranlasst
haben. Diese sollten für Mordanschläge auf israelische oder jüdische Einrichtungen in Deutschland und in anderen europäischen Ländern genutzt werden.
Der Mann, der am Freitag am Flughafen von Lakarna festgenommen worden war, wurde auf Grundlage eines europäischen Haftbefehls gesucht. Am Sonntag durchsuchte das Bundeskriminalamt außerdem die Wohnung des Beschuldigten in Berlin. Er soll nach Deutschland überstellt und dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt werden.
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