Apple greift jetzt den Massenmarkt an. Mit dem besonders günstigen Macbook Neo erhält man den Nimbus der Marke und das Mac-Betriebssystem bereits ab 700 Euro. Das jetzt vorgestellte Notebook verwendet allerdings nicht einen hauseigenen M-Prozessor, sondern den A 18 Pro aus dem iPhone. Das muss im praktischen Einsatz kein Problem sein, wenn es um das Erledigen von Büroarbeiten oder das Surfen im Netz geht. Aber anspruchsvollen Videoschnitt wird man mit dem Neo wohl eher nicht erledigen.
Das Gerät kommt in einem Gehäuse aus Aluminium mit einer Bildschirmdiagonale von 13 Zoll. Die Auflösung beträgt 2408 x 1506 Pixel, also etwas weniger als beim nächstgrößeren Macbook Air mit 2560 x 1663 Pixel. Die Helligkeit der Anzeige liegt wie beim Air bei 500 Nits. Verzichten muss man auf True-Tone-Darstellung und den vollständigen P3-Farbraum.
Bei den Anschlüssen hapert es
Mit einem Gewicht von 1,23 Kilogramm ist der Neo ebenso leicht wie das Macbook Air. Es gibt zwei USB-C-Ports zum Laden und zum Anschluss eines einzigen externen 4K-Monitors, aber keine Thunderbolt-Unterstützung. Einer der beiden USB-C-Anschlüsse hat Display Port und eine Datengeschwindigkeit von 10 Gigabit pro Sekunde. Der andere dient zum Laden und hat ein geringes Datentempo. Die Webcam löst mit 1080p auf. Zwei Lautsprecher und zwei Mikrofone sowie ein analoger Audioanschluss gehören ebenfalls zur Serienausstattung.

Es gibt zwei Versionen des Macbook Neo. Beide haben nur acht Gigabyte Arbeitsspeicher. Trotzdem sei der Neo für Apple Intelligence gerüstet, heißt es. Das kleinere Modell hat bereits eine SSD mit 256 Gigabyte. Überraschend ist, dass der doppelte Speicher nur 100 Euro Aufpreis kostet, und dann ist auch Touch ID zum biometrischen Entsperren an Bord. Das Gerät kommt in verschiedenen Farben, darunter auch Rosa und Zitrus. Die Akkulaufzeit gibt der Hersteller mit bis zu 16 Stunden beim Videostreaming an, beim Arbeiten im Web sind es 11 Stunden.
Wie gut sich das Gerät bewährt oder ob es doch sinnvoll ist, ein älteres Macbook-Air-Schnäppchen zu ergattern, wird ein Test zeigen. Das Macbook Neo ist ab dem 11. März im Handel.
