
Digitale Spiegelreflexkameras spielen ihre Flexibilität erst dann voll aus, wenn man für verschiedene Motivsituationen auch verschiedene Wechselobjektive hat. So bringt ein extremer Weitwinkel neue Perspektiven in die Landschaftsfotografie, ein lichtstarkes Teleobjektiv holt Tiere ganz nah ran, ein Makro schafft Detailaufnahmen von kleinsten Motiven.
Mit dem Kauf einer Spiegelreflexkamera legt man sich allerdings auf den Objektivanschluss eines Herstellers fest – und jeder hat einen eigenen. Deswegen sollte man beim Kauf darauf achten, ob für die Wunschkamera auch die passenden Objektive verfügbar sind – und was sie kosten.
Größte Objektivvielfalt bei Marktführern
Marktführer Canon und Nikon haben die größte Objektivvielfalt im Angebot, lassen sich ihren guten Namen allerdings auch gut bezahlen. Dafür gibt es für Canons EF-Anschluss und Nikons F-Mount auch viele Objektive von Drittherstellern wie Tamron oder Sigma, die oft deutlich günstiger sind als entsprechende Canon- oder Nikonlinsen.
Für den Anfang reichen zwei gute Zoomobjektive meistens aus: Eines sollte möglichst lichtstark den Bereich vom Weitwinkel mit etwa 20 Millimetern bis zum Tele mit etwa 70 Millimetern abdecken. Das Zweite übernimmt die Rolle des klassischen Telezooms von 70 bis über 200 Millimeter. Und wer erste Erfahrungen mit Festbrennweiten machen möchte, der kann noch über ein lichtstarkes und vergleichsweise günstiges 50-Millimeter-Objektiv nachdenken.
