
Der eine geht, der andere kommt. Ende Januar wird in Rom wieder ein neuer Fiat Bravo vorgestellt. Er soll den eher glücklosen Stilo ersetzen. Eine Woche später geht er bereits in den Verkauf.
Alter Name für neues Auto
Schon 1995 versuchte es Fiat mit einer Modellreihe, die auf den Namen Bravo hörte – wie beim Stilo mit wenig Glück. Der neue Bravo knüpft optisch nun an das Design des Grande Punto an. Kleine Notiz an Rande: In dem schmalen Kühlergrill zwischen den Klarglasscheinwerfern wird schon das neue, rot unterlegte Logo von Fiat prangen. Die markanten Radhäuser und die stark ansteigende Fensterlinie sorgen für Schwung und optische Dynamik. Das Heck dominieren dreidimensional geformte Leuchten und ein kleiner Dachkantenspoiler sowie die wie ein Diffusor geformte Heckschürze mit den integrierten Nebelschluss- und Rückfahrleuchten.
Der im Werk von Cassino (Piedimonte S. Germano, bei Frosinone) gefertigte und vom „Centro Stile Fiat“ gezeichnete Fünftürer ist außen kompakt – und bietet innen „sehr viel nutzbaren Innenraum“, wie Fiat verspricht. Die Maße: Der Bravo ist 4,34 Meter lang, 1,79 Meter breit, 1,49 Meter hoch, hat einen Radstand von 2,60 Meter und einen Gepäckraum von 400 Litern.
Vorerst bis 150 PS
Und noch ein Versprechen des Herstellers: Der Bravo werde „zahlreiche Technik-Features, hohe Sicherheit, Komfort und Fahrspaß“ mitbringen. Zumindest ein paar gute Bekannte soll es unter der Motorhaube geben: Die 1.9 Multijet-Turbodiesel mit wahlweise 120 PS oder 150 PS und das 66 kW/90 PS starke 1.4.Liter-Benziner-Triebwerk. Neu dazu kommt eine gerade erst entwickelte Baureihe von Benzin-Turbomotoren, die Fiat „T-JET“ nennt: Der 1,4-Liter mit Turboaufladung kommt in zwei Leistungsstufen mit 120 PS und 150 PS.
Viel mehr gibt Fiat über den Bravo noch nicht preis. Ist aber guter Hoffnung: „Im wichtigsten Segment des europäischen Automobilmarktes soll er zum Bezugspunkt werden und dort den Ton angeben.“ Das allerdings sollte der Stilo auch schon mal.
