
Fiat Linea heißt die neue Stufenhecklimousine, die Fiat auf der Istanbul Motor Show (2. bis 12. November 2006) erstmals öffentlich präsentieren will. Gedacht ist er vor allem für die osteuropäischen Märkte.
Italienischer Türke
Gebaut wird der Linea im türkischen Bursa. Partner dabei ist „Tofas“, ein Joint Venture zwischen Fiat Auto und der an der Istanbuler Börse notierten Koç Holding. Geplant sind pro Jahr rund 60 000 Einheiten. Ab der zweiten Jahreshälfte 2007 soll der Linea auf Märkten in- und außerhalb Europas vertrieben und von Fiat auch in anderen Ländern gebaut werden.
Punto mit Stufenheck
Der vom „Fiat Style Center“ in Turin entworfene Linea bringt es auf eine Länge von 4,56 Meter, ist 1,73 Meter breit, 1,50 Meter hoch und hat einen Radstand von 2,60 Metern. Vor allem der Fußraum vor den hinteren Sitzen soll von den Maßen profitieren. Der Kofferraum bietet ein Volumen von 500 Litern – 100 mehr als beim größeren Kompaktmodell Bravo. Übrigens bietet Fiat damit erstmals nach jahrelanger Abstinenz wieder einen Kompakten als Stufenheck an. Nach den Pärchen Ritmo/Regata und Tipo/Tempra hatten die Italiener seit Mitte der 90er-Jahre bei den Baureihen Bravo/Brava und Stilo komplett auf die konservative Variante verzichtet. Diesmal dient als allerdings nicht die Kompaktbaureihe als Basis, sondern der Kleinwagen Grande Punto.
Angeboten werden soll der Linea in unterschiedlichen Ausführungen und Motoren sowie mit Ausstattungsfeatures, die laut Fiat sonst eher in den Fahrzeugen der höheren Segmente anzutreffen sind. Mehr Informationen will Fiat erst bei der Präsentation in Istanbul geben.
