(HINWEIS: DIESER BEITRAG IST OHNE SPRECHERTEXT)
VIZEKANZLER UND BUNDESFINANZMINISTER LARS KLINGBEIL (SPD) AM MITTWOCH IN BERLIN:
“Und bei mir war das heute Morgen in der Tat auch so, als jemand, der zweimal in den USA gelebt hat, dass der erste Blick natürlich zu den Wahlergebnissen ging. Und ich möchte das an dieser Stelle nutzen, um den Demokraten in den USA zu gratulieren zu einem wirklich Erdrutschsieg, den sie dort erlangen konnten; und zeitgleich als Sozialdemokrat hier auch sagen, das stiftet schon Zuversicht. Wenn ich mir überlege, dass wir eine ganze Zeit lang immer diskutiert haben, dass alles Richtung Rechtspopulisten, Richtung autoritäre Kräfte geht, und das wie einen Automatismus ja wir auch teilweise vor uns hergebetet haben, und wir jetzt sehen, dass in Ungarn, in Serbien, in Brasilien, heute bei den Midterms genau diese politischen Kräfte auch bekämpft werden können und sich die Mitte, die Demokraten, hier im wahrsten Sinne des Wortes, durchsetzen, dann war das ein recht schöner Start in den Tag.”
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“Jetzt sollten wir was daraus machen. Es gibt eine Zeit nach Trump, an der wird jetzt intensiv gearbeitet werden. Aber es wäre doch gut, wenn man mit den Demokraten in den USA – und übrigens auch mit den vernünftigen Kräften, die ich auf der republikanischen Seite immer wieder auch treffe und die es ja gibt -, wenn man darüber reden kann, wie kriegt man eine Handelspolitik ohne Zollbelastung, wie wir es in den letzten Jahren erlebt haben, hin? Wie kriegt man es hin, dass dieser unsinnige Krieg im Iran gestoppt wird, die Energiesicherheit wieder hochgefahren wird? Und wie bekommt man es hin, dass wir gemeinsam, wir Europäer und die Amerikaner, daran arbeiten, dass unsere Freunde in der Ukraine gegen den brutalen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg durch Wladimir Putin geschützt werden? Das ist eine Aufgabe, die wir uns gemeinsam als transatlantische Kräfte nehmen sollten. Und das ist das, was ich mir auch von den Demokratinnen und Demokraten in den USA jetzt erwünsche. Unsere Hand ist ausgestreckt und das wird sie immer bleiben.”
