Das Parlament von Burkina Faso hat die Einführung der Todestrafe beschlossen. Damit will die regierende Militärjunta unter anderem Terrorismus und Hochverrat ahnden.
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Burkina Faso hat die Todesstrafe wieder eingeführt. Das Parlament verabschiedete einstimmig eine entsprechende Gesetzesänderung, wie das Justizministerium mitteilte.
Damit solle die »öffentliche Ordnung« gestärkt und die Sicherheit der Bevölkerung garantiert werden, teilte das Ministerium laut einem Bericht der Zeitung Le Monde mit. Die regierende Militärjunta präsentiert die Gesetzesänderung auch als Gegenmaßnahme zu den islamistischen Aufständen im Land.
Künftig sollen Terrorismus, Spionage, Hochverrat und illegale Wareneinfuhren mit dem Tod bestraft werden können, wie staatlich kontrollierte Medien berichteten. Bereits im letzten Jahr hatte die Militärjunta die Wiedereinführung der Todesstrafe angekündigt. Human Rights Watch befürchtete deshalb negative Konsequenzen für Kritiker der Regierung.
Burkina Faso hatte die Todesstrafe 2018 abgeschafft. Die letzte bekannte Hinrichtung fand laut Amnesty International im Jahr 1988 statt.
