Die zum Tode verurteilte US-Amerikanerin Christa Pike ist nach ihrer gescheiterten Hinrichtung wieder auf den Beinen. Laut ihren Anwälten ist sie noch geistig verwirrt.
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Eine Woche nach ihrer gescheiterten Hinrichtung kann die US-Amerikanerin Christa Pike wieder gehen. Sie sei auf den Beinen und laufe in ihrem Krankenhauszimmer herum, sagte ihr Anwalt Stephen Ferrell der BBC unter Berufung auf Kollegen, die mit Pike Kontakt hatten. Sie sei aber noch »etwas benommen« und vergesse gelegentlich, wohin sie eigentlich wolle.
»Es könnte bleibende Schäden geben. Das wissen wir noch nicht«, sagte Ferrell weiter. Zuvor hatten Pikes Anwälte mitgeteilt, dass sie wieder sprechen könne, aber geistig verwirrt sei.
Vergangene Woche hatte die verurteilte Mörderin in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee zwei Injektionen des giftigen Mittels Pentobarbital überlebt. Sie wurde daraufhin in eine Klinik gebracht und künstlich beatmet. Kurz bevor sie wegen mutmaßlichen Hirntods von den lebenserhaltenden Geräten getrennt wurde, wachte sie wieder auf. Wegen des Vorfalls trat der Leiter der Strafvollzugsbehörde von Tennessee zurück.
Pike war 1995 wegen des Mordes an ihrer 19-jährigen Klassenkameradin Colleen Slemmer zum Tode verurteilt worden. In den USA sind in den vergangenen 50 Jahren insgesamt nur 18 Frauen hingerichtet worden.
