In Berlin versammeln sich Hunderte, um am Jahrestag des Hamas-Massakers gegen Israel zu protestieren. Darunter war die Aktivistin Greta Thunberg.
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Am dritten Jahrestag des Überfalls der Terrororganisation Hamas auf Israel haben sich in Berlin mehrere Hundert Menschen zu einer pro-palästinensischen und anti-israelischen Demonstration versammelt. Darunter war die Aktivistin Greta Thunberg. Laut Polizei gab es in Kreuzberg mehrere Festnahmen wegen des Verwendens verbotener Kennzeichen, etwa von Symbolen der Terrororganisation Hamas. Polizeisprecher Florian Nath sprach zunächst von 700 Teilnehmenden. Zum Gegenprotest versammelten sich zahlreiche Menschen mit israelischen Fahnen vor Ort.
Die Demonstrierenden riefen unter anderem in Sprechchören zur sogenannten Intifada auf. Unter Intifada versteht man die Angriffe von Palästinensern gegen die israelische Besatzung Ende der 1980er und Anfang der 2000er Jahre. Unter anderem durch Selbstmordanschläge wurden damals viele Menschen getötet. Auf einem großen Plakat stand »One genocide does not justify another« (Ein Genozid rechtfertigt nicht den anderen).
Bei dem Massaker der Terrororganisation Hamas am 7. Oktober 2023 wurden rund 1.200 Menschen getötet und 251 in den Gazastreifen verschleppt. Israel reagierte darauf mit einer militärischen Offensive im Gazastreifen. Sie führte zu einem lang anhaltenden Krieg, bei dem zehntausende Menschen getötet wurden.
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