Der wegen Spionageverdachts festgenommene ehemalige Präsident des Bundesnachrichtendiensts (BND), August Hanning, muss in Untersuchungshaft. Ein Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs (BHG) habe den Haftbefehl gegen den 80-Jährigen in Vollzug gesetzt, sagte eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft. Die oberste deutsche Anklagebehörde wirft Hanning geheimdienstliche Agententätigkeit, landesverräterische Ausspähung, Auskundschaften von Staatsgeheimnissen und versuchten Landesverrat vor.
Hanning wurde am Dienstag festgenommen, ebenso wie sein früherer Büroleiter beim BND, Manfred D. Diesem wird Beihilfe zum versuchten Landesverrat und zur landesverräterischen Ausspähung vorgeworfen, in Untersuchungshaft musste D. ebenfalls bereits am Dienstag.
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