Wenn ich in den vergangenen Tagen mit Freundinnen sprach, dann nie, ohne dass eine von uns auf dieses Thema kam: die Cornell Seven.

Da sind zunächst einmal die erschreckenden Vorwürfe, an die man sich einfach nicht gewöhnen kann, egal wie verbreitet sexualisierte Gewalt an US-Unis und anderswo ist: Stundenlang sei eine junge Frau an der Elite-Universität Cornell im US-Bundesstaat New York von sieben Studenten vergewaltigt worden. Sie war im Herbst 2024 in das Verbindungshaus Chi Phi gegangen, um dort am Abend einen Freund zu treffen. Später hätten zwei der beschuldigten Männer sie unter Druck gesetzt, das Narkosemittel Ketamin zu nehmen. Im Verlauf der Nacht sei sie dadurch völlig wehrlos gewesen.

Automatische Zusammenfassung

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Diese Fragen beantwortet der Artikel:

  • Warum wird der Fall der „Cornell Seven“ erst jetzt wieder breit diskutiert?
  • Warum greifen Männer in solchen Fällen trotz Hinweisen oft nicht ein?