Nach einem Gasalarm in Romrod im Vogelsbergkreis sind die von einer Evakuierung betroffenen Anwohner am Morgen wieder in ihre Häuser zurückgekehrt. Die Feuerwehr habe den Erdtank einer dort ansässigen Firma, aus dem das Gas ausgetreten war, verschließen können, sagte eine Polizeisprecherin. Daraufhin hätten die Einsatzkräfte gemeldet, dass der Gasaustritt gestoppt und die Gefahr gebannt sei.
Der Vorfall hatte am Morgen in Romrod einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei sollte der Tank, in dem sich das Gas befand, für Bauarbeiten entfernt werden. Er sei geöffnet worden, obwohl sich noch Gas darin befand, das dadurch entwichen sei, sagte eine Polizeisprecherin.
In einer Warnmeldung war zunächst von einem Gefahrenbereich mit einem Radius von 1.000 Metern um den Einsatzort sowie einer Gefahr für die Gesundheit «durch giftige oder ätzende Dämpfe» sowie einem hohen Risiko «für Brände oder Explosionen» die Rede gewesen. Um Anwohner zu schützen, war der Bereich zunächst weiträumig abgesperrt worden. Eine mittlere zweistellige Zahl von Personen musste nach Polizeiangaben ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Nach etwa einer Stunde hätten die Menschen zurückkehren können. Während des Einsatzes kamen die Betroffenen im nahegelegenen Bürgerhaus unter. Am Mittag wurde auch die Warnmeldung aufgehoben.
Eine Fachfirma sollte den Tank absichern. Die Arbeiten dauerten nach Polizeiangaben am Nachmittag an, auch die nähere Umgebung des Tanks sei weiterhin gesperrt, sagte die Sprecherin.
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