In
der Nähe der Nationalen Akademie der Wissenschaften im Herzen Kyjiws stehen an
diesem Sonntagvormittag noch die Reste ausgebrannter Fahrzeuge. Vor dem Gebäude
stapeln sich verrußte Holzbalken, die nach altem Lagerfeuer riechen. Eine düsengetriebene
russische Drohne ist vor knapp einer Woche mitten am Tag in die Akademie gestürzt,
hat einen großen Teil zweier Stockwerke zerstört, zwei Menschen in den Tod
gerissen und sieben weitere verletzt. Normalerweise räumen die Ukrainer solche
Tatorte in wenigen Stunden auf.

Dieses
Mal aber soll Friedrich Merz die Schäden auf sich wirken lassen können,
gemeinsam mit dem ukrainischen Präsidenten. Er soll verstehen, was der
russische Dauerbeschuss mit Kyjiw macht. Viel Zeit hat er dafür nicht. Kaum
steigen Merz und Selenskyj aus ihren Autos, heult der Luftalarm auf. Minuten
zuvor, wenige Kilometer entfernt, traf eine russische Drohne eine Brücke, die
den Osten mit dem Westen der Stadt verbindet. Für amerikanische
Regierungsvertreter pausiert Russland den Beschuss. Für den deutschen Kanzler
nicht.

Automatische Zusammenfassung

Diese Fragen wurden mithilfe von Künstlicher Intelligenz auf Basis des Artikeltextes erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.

Diese Fragen beantwortet der Artikel:

  • Welche Signale sendet Merz bei seinem Besuch in Kyjiw?
  • Warum fürchtet die Ukraine ein Nachlassen deutscher Unterstützung?