Mit Beginn der Herbstferien in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland rechnet der Flughafenbetreiber in Frankfurt mit deutlich mehr Betrieb. Passagiere, die zu Zielen außerhalb des Schengenraums reisen, müssten sich auf mögliche lange Wartzeiten einstellen. Vom 2. bis 18. Oktober erwartet die Flughafengesellschaft Fraport rund 3,5 Millionen Passagiere. Allein am ersten Ferienwochenende vom 2. bis 4. Oktober sollen es etwa 650.000 sein.
Auch Reisende aus EU- und EWR-Staaten sowie der Schweiz und Menschen mit deutschem Aufenthaltstitel könnten bei Flügen in Länder außerhalb des Schengenraums betroffen sein. Für sie steht aber das automatisierte Grenzkontrollsystem EasyPass zur Verfügung, bei dem der Prozess deutlich schneller geht als bei der erstmaligen Datenerfassung im EES.

Wer keine Grenzkontrolle passieren muss, aber sein Gepäck aufgeben will, sollte laut Fraport etwa zweieinhalb Stunden vor Abflug am Terminal sein. Für Reisende nur mit Handgepäck seien rund zwei Stunden ausreichend. Für die Sicherheitskontrolle können Passagiere über FRA SmartWay kostenlos ein Zeitfenster reservieren. An Kontrollstellen mit moderner CT-Technik, die es im Terminal 3 und vielerorts im Terminal 1 gibt, dürfen Flüssigkeiten in Behältern mit einem Fassungsvermögen von bis zu zwei Litern und auch technische Geräte im Handgepäck bleiben, was die Kontrollen beschleunigt. Fraport rät dennoch, vor der Reise die geltenden Bestimmungen zur Mitnahme von Flüssigkeiten zu prüfen, da an manchen Kontrollen, etwa in Halle C im Terminal 1, die bisherigen Vorschriften für Flüssigkeiten gelten.
Viele Airlines bieten den Online-Check-in schon bis zu 24 Stunden vor Abflug an. Für das schnelle Aufgeben des Gepäcks gibt es Fast-Bag-Drop-Automaten. Dafür benötigt man aber eine Bordkarte, muss also eingecheckt sein. Dann kann an einem der Check-in-Kioske die Bordkarte gescannt und der Gepäckanhänger ausgedruckt werden. Den kann der Passagier dann selbst am Koffer anbringen, dann zu den Automaten gehen und das Gepäckstück mittig mit dem Anhänger nach oben hineinstellen. Automatisch wird erkannt, zu welchem Flug der Koffer gehört, und der Koffer findet den Weg zum Flugzeug.
Bei manchen Fluggesellschaften ist die Gepäckaufgabe bereits bis zu 23 Stunden vor Abflug möglich. Lufthansa, Condor, Discover Airlines und Swiss bieten zudem den Gepäckservice Airportr an, mit dem Koffer bereits zu Hause abgegeben werden können.
Wer mit dem Auto anreist, sollte frühzeitig seinen Parkplatz im Parkhaus reservieren, heißt es von Fraport. Bahnfahrer, die vom Terminal 3 im Süden des Flughafens abfliegen, folgen am besten den Schildern im Fern- und Regionalbahnhof, die die Richtung zum Terminal 3 anzeigen. Auf diesem Weg kommen sie zur Skyline-Bahn, die Passagiere am schnellsten zum zweiten Abfertigungsgebäude bringt.
