Der AfD-Politiker Ulrich Siegmund will sich der Wahl zum Ministerpräsidenten
von Sachsen-Anhalt stellen. Die Wahl soll demnach im Dezember stattfinden. Von
wem genau er sich wählen lassen will, ist aber noch unklar. »Wir sind weiterhin
in konstruktiven
Gesprächen mit einer anderen Landtagsfraktion und mit einzelnen anderen Abgeordneten
des Landtages anderer Fraktionen«, sagte Siegmund. Die AfD hatte die
Landtagswahl in
Sachsen-Anhalt deutlich gewonnen, die absolute Mehrheit aber verpasst. Vor der
Wahl hatte Siegmund aber noch ausgeschlossen, sich durch die Stimmen anderer
Parteien wählen zu lassen. Wieso ist Siegmund sich sicher, dass er die Wahl
gewinnen kann? Und wie könnte ihm das gelingen? Martin
Nejezchleba, Redakteur der ZEIT im Osten, ordnet ein.
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst hat den
türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan besucht. Die Reise war eigentlich anlässlich des Jubiläums des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens geplant. Der Besuch
bei Erdoğan kam jedoch überraschend. Denn bisher hat der türkische Präsident nur
selten regionale Regierungschefs empfangen. Wüsts Besuch könnte auch bundespolitische und parteiinterne Folgen haben: Er wird innerhalb der CDU als möglicher
Nachfolger
von Bundeskanzler Friedrich Merz gehandelt. Er gilt als Hoffnungsträger und Vorzeigeministerpräsident innerhalb der Partei. Hat Wüst vor, den Bundeskanzler abzulösen? Und worüber haben er und der türkische Präsident gesprochen? Diese und weitere Fragen beantwortet Fabian Reinbold,
politischer Korrespondent der ZEIT.
Die Bertha-von-Suttner-Schule bei Frankfurt am Main hat den Deutschen
Schulpreis erhalten. Obwohl nur etwa 15 Prozent ihrer Schülerinnen und
Schüler mit einer Empfehlung für das Gymnasium an der Schule starten,
erreichen am Ende rund zwei Drittel das Abitur. Die Schule beweise »wie gut ein
durchdachtes Konzept und eine persönliche Begleitung zusammenwirken«, sagte ein
Sprecher des Deutschen Schulpreises. Wie die Schule ihren Unterricht geändert
hat und was besonders erfolgreich war, weiß Jeannette Otto. Sie hat die Schule
für die ZEIT besucht.
Die ehemalige Intendantin des rbb, Patricia
Schlesinger, kommt vor Gericht. Das Berliner Landgericht hat eine Klage der
Generalstaatsanwaltschaft aus dem Jahr 2025 zugelassen. Darin wird Schlesinger
Untreue in 26 Fällen vorgeworfen. Es geht vor allem um Bonuszahlungen für
Schlesinger, die laut Anklage an Kontrollgremien vorbei gewährt worden seien. Eine
Reihe von Vorwürfen hatte 2022 zum Rücktritt Schlesingers geführt.
Und sonst so? Ist das
Schnitzel deutscher, als den Österreichern lieb ist?
Moderation und Produktion: Philip-Johann
Moser
Redaktion: Hannah
Grünewald
Mitarbeit: Benjamin Probst
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