
Was das vermeintliche Schutzversprechen der Linken-Politikerin Elif Eralp, die Regierende Bürgermeisterin werden will, für jüdisches Leben in Berlin wert ist, dazu liefert der „Bild“-Reporter Iman Sefati gerade Anschauungsmaterial.
Das sieht so aus, dass er den „propalästinensischen“ Aktivisten Ibrahim Ibrahim nach einer Veranstaltung auf seine Unterstützung der Linkspartei anspricht. „Inwieweit haben Sie die Linke unterstützt?“, fragt der Reporter, um den sich sogleich eine Menschentraube bildet. „Hau ab, ich will nichts sagen, hau ab!“, brüllt ihn der Angesprochene an und greift Sefati ins Mikrofon. Aus der Menge, die auf ihn zustürmt, wird der Reporter geschlagen und in den Rücken getreten, bevor Polizisten dazwischengehen.
Schulter an Schulter
Ibrahim Ibrahim ist ein führender Kopf der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP), die in der EU und in den USA als Terrororganisation eingestuft wird, und vertritt das Vereinigte Palästinensische Nationalkomitee (VPNK), das als Verbindungsglied zwischen der PFLP und der Terrororganisation Hamas gilt. Auf einem Bild vom Wahlabend in Berlin sehen wir ihn, Schulter an Schulter, mit dem Linke-Bundestagsabgeordneten Ferhat Koçak, von dem inzwischen bekannt ist, dass er einen Sohn des Clanchefs Issa Remmo um Unterstützung im Wahlkampf bat (aber angeblich nicht wusste, mit wem er da chattete).
Koçak, Ibrahim, Remmo – Linke, Israelhass und organisierte Kriminalität. So rundet sich das Bild der Partei, mit der Grüne und SPD in Berlin womöglich eine Koalition bilden wollen.
Er habe Ibrahim noch fragen wollen, ob er sich von der Hamas, die nicht nur Juden tötet, sondern auch kritische Palästinenser, distanziert, sagt Sefati in seinem Video und fragt sich, ob Berlin, wie von „propalästinensischen“ Aktivisten, bei deren Kundgebung er Ibrahim abpasste, behauptet, für Juden wirklich „sicherer“ geworden sei. Wer solche Fragen stellen will, wird verprügelt. Das spricht für sich und all den Unschuldsbeteuerungen der Linken und dem Lavieren von Grünen und SPD Hohn. Es ist reine Heuchelei.
Kommt diese unterwanderte Linke in Berlin an die Regierung, stelle sich die Frage nach der Kulturförderung des Bundes, sagt Kulturstaatsminister Wolfram Weimer nachvollziehbarerweise. Eine Förderung von 2,9 Milliarden Euro im nächsten Jahrzehnt sehe der neue Hauptstadtfinanzierungsvertrag vor, Kulturförderung inklusive. Das könne „nur geschehen, wenn sichergestellt ist, dass der Bund nicht zum Finanzier einer Kulturpolitik gemacht wird, die jüdische Künstler systematisch auszugrenzen droht“, sagt Weimer. Auch die Kulturszene sei alarmiert, die abgesagte Olympia-Bewerbung eine Mahnung.
Formierten sich „linke und islamistische Bewegungen zu einem Islamo-Gauchisme“ und pflegten „enge Kontakte ins arabische Clanmilieu“, dürfe das „nicht prägend für die politische Kultur werden“. Die politische Kultur der Linken in Berlin ist schon längst so geprägt.
