
Ironman-Weltmeister Casper Stornes aus Norwegen wird nach einem schweren Trainingssturz seinen Titel auf Hawaii nicht verteidigen können. Etwas mehr als zwei Wochen vor dem Rennen am 10. Oktober – dieses Mal wieder mit Männern und Frauen im Mekka des Langstrecken-Triathlons – erklärte der 29 Jahre alte Norweger bei Instagram: „Das ist kein KI-Video von mir, wie ich verletzt bin.“
Er trug den rechten Arm in einer Schiene, zudem ein größeres Pflaster auf der rechten Schulter und einen Verband am linken Unterschenkel. Es sei einfach unglücklich gewesen, aber sein Vorderrad sei von heftigem Wind – „es zieht hier ein Sturm auf“ – erfasst worden.
Schlüsselbein- und Lendenwirbel-Fraktur
Stornes stürzte über den Lenker, glücklicherweise sei Trainingskollege Gustav Iden nicht in den Unfall verwickelt worden. „Ich bin auf die Schulter gefallen und habe mir das Schlüsselbein gebrochen“, berichtete Stornes, der in dem Video ansonsten nur Shorts trug.
Er habe sich auch noch eine Fraktur eines Lendenwirbels zugezogen. „Ich bin daher aus dem Rennen.“ Es sei enttäuschend, aber er hätte sich noch schlimmere Verletzungen zuziehen können, meinte er. Stornes hatte sich im Vorjahr in Nizza den WM-Titel über 3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen gesichert.
