
Die Bundesregierung begrüße die abermalige Initiative von US-Präsident Donald Trump, gemeinsam mit den Golfstaaten Wege aus der verfahrenen Lage zu suchen, sagte Wadephul mit Blick auf die Gesprächsrunde von Vertretern der USA und Irans am Vortag am Rande der UN-Vollversammlung. Er selbst werde heute (Mittwoch) in diesem Zusammenhang außer mit Araghtschi mit seinen Kollegen aus Jordanien, Pakistan, Irak und Oman sprechen. „Wir alle sind uns einig, dass es mehr Bewegung geben muss.“
Es müsse geklärt werden, wie die Blockade der etwa für den Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtigen Straße von Hormus durch Iran gelöst werden könne, verlangte Wadephul. „Nicht nur die Golfstaaten, sondern große Teile Asiens, Afrikas, aber auch Europa leiden unter dieser Blockade.“ Iran müsse zudem „einsehen, dass es eine geschlossene Auffassung der Weltgemeinschaft gibt, dass er nicht nuklear bewaffnet sein darf“.
