Die UN-Vollversammlung hat Maßnahmen gegen den Anstieg des Meeresspiegels gefordert. Die Mitgliedsstaaten sollen Treibhausgasemissionen sparen und mehr Geld für besonders gefährdete Länder bereitstellen, wie es in der einstimmig beschlossenen Resolution hieß. Dabei gehe es auch um völkerrechtliche Fragen, damit ein im Meer versinkender Staat seine Staatlichkeit behält. »Wir dürfen nicht zulassen, dass Länder und Kulturen in den Fluten versinken oder dass die Hoffnungen von Milliarden Menschen im Wasser sterben«, sagte UN-Generalsekretär António Guterres.

Palaus Präsident Surangel Whipps Jr. sprach für eine Koalition kleiner Inselstaaten und wies auf die existenzielle Bedrohung dieser hin. »Für Staaten, die im wahrsten Sinne des Wortes durch den Ozean um uns herum bestimmt sind, wird der Anstieg des Meeresspiegels das Leben verändern.«

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