
MV: CDU-Spitzenkandidat Peters sieht Schuld für Wahlniederlage nicht bei Unionsführung
Mecklenburg-Vorpommerns CDU-Landeschef Daniel Peters hat im NDR-Fernsehen zurückgewiesen, er habe die Schuld an der Wahlniederlage seiner Partei bei der Führung der Union in Berlin abgeladen. „Ich lade überhaupt keine Schuld nach Berlin ab“, sagte Peters. „Ich finde, der Kanzler hat an der Stelle recht, dass wir ganz, ganz dringend sogar in Deutschland und auch in Mecklenburg-Vorpommern Reformen brauchen.“
Auf die Frage, ob er am Abend überlegt habe, zurückzutreten, antwortete der CDU-Spitzenkandidat ausweichend. Er sagte: „Erstmal hoffe ich, dass wir den Einzug in den Landtag absichern können, dass sich das im Laufe des Wahlabends dann so ergibt. Und über alles andere werden wir in Ruhe in den Gremien beraten.“ Peters bezeichnete das Abschneiden seiner Partei als „krachende Niederlage“. Die Union stürzte nach Hochrechnungen auf 5,0 Prozent ab, ihr schlechtestes Ergebnis der Nachkriegsgeschichte in einem Land, im Bund und in Europa. Sie muss um den Wiedereinzug in den Landtag bangen.
