
Die politische Landkarte Deutschlands hat sich in diesem Jahr stark verändert. Nach dem Sieg der AfD in Sachsen-Anhalt richtet sich der Blick auf Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Ein schneller Überblick mit Grafiken zu den Landtagswahlen.
Das Superwahljahr 2026 neigt sich seinem Ende zu – und auch seinem Höhepunkt? Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt haben bereits abgestimmt. Am kommenden Sonntag folgen jetzt Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Die Wahlen gelten als entscheidender Stimmungstest für Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und seine schwarz-rote Regierung.
Bei allen fünf Wahlen in diesem Jahr spielten und spielen aber auch regionale Unterschiede eine große Rolle. In Sachsen-Anhalt hat die CDU eine herbe Niederlage erlebt. Sie fuhr mit 17,2 Prozent der Stimmen ein historisch schlechtes Ergebnis ein, während die AfD mit 43,8 knapp an der absoluten Mehrheit vorbeischrammte. In Baden-Württemberg hingegen verpasste die CDU Platz eins nur knapp. Und in Rheinland-Pfalz ging sie nach 35 Jahren sogar erstmals wieder als stärkste Kraft hervor.
Vor allem der AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt und die damit auch ausgelösten bundespolitischen Turbulenzen werfen nun ihren Schatten auf den 20. September, an dem die Bürger in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern aufgerufen sind, ihre Stimmen abzugeben. In beiden Bundesländern wird gleichzeitig gewählt.
