Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo hat sich auf eine weitere Provinz ausgeweitet. Bei Labortests des nationalen Forschungsinstituts sei in einer Probe das Bundibugyo-Virus nachgewiesen worden, teilte der Gouverneur der Provinz Sud-Ubangi, Jean-Rene Galekwa Vundawe, mit. Die Virusvariante wird für den bislang am schnellsten um sich greifenden Ebola-Ausbruch in dem zentralafrikanischen Land verantwortlich gemacht.
Sud-Ubangi ist die bereits siebte kongolesische Provinz, in der Ebola
während des aktuellen Ausbruchsgeschehens nachgewiesen wurde. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft den Ebola-Ausbruch im Kongo als außer Kontrolle geraten ein. Nach Angaben der kongolesischen Regierung sind inzwischen mehr als 3.000 Menschen an Ebola gestorben. Der aktuelle Ausbruch ist der zweitschlimmste Ebola-Ausbruch bisher.
Kürzlich forderte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mehr Unterstützung im Kampf gegen den Ausbruch in der
Demokratischen Republik Kongo. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus rief
die internationale Gemeinschaft dazu auf, den 1,3 Milliarden Dollar
teuren Hilfsplan der Regierung schneller zu finanzieren.
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