Früher wollten sie nur nicht zu hoch verlieren. Nun schlagen die deutschen Basketballerinnen den Europameister. Im WM-Halbfinale beginnt für sie eine neue Zeitrechnung.
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In Sachen Frauen-Basketball war Deutschland bis vor Kurzem ein Entwicklungsland. Alexandra Wilke, die seit 2017 Nationalspielerin ist, sagte vor der WM der ZEIT, in ihren Anfangsjahren seien sie chancenlos gewesen. Es sei nur darum gegangen, nicht allzu hoch zu verlieren. »Wir sind damals nach Belgien gefahren, haben mit 30 oder 40 Punkten verloren, sind wieder heimgefahren und fanden es cool, mal vor 4.000 Leuten gespielt zu haben.«
Jetzt, im Viertelfinale gegen Belgien, saß Wilke, die 10 Punkte zum schwer fassbaren 93:74-Sieg gegen Belgien beisteuerte, die letzten zwei Minuten mit Gänsehaut auf der Bank. Ein langer Weg hierhin sei es gewesen, sagte sie später. Der beste Tag des deutschen Frauen-Basketballs sei es. »Bis jetzt.« Ab sofort hat eine neue Zeitrechnung des deutschen Frauen-Basketballs begonnen.
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Diese Fragen beantwortet der Artikel:
- Wie gelang den deutschen Basketballerinnen der überraschend deutliche WM-Sieg gegen Belgien?
- Warum gilt der Halbfinaleinzug als Wendepunkt für den deutschen Frauen-Basketball?
