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Nachdem es beim Versand von Briefwahlunterlagen in der vergangenen Woche in Sachsen-Anhalt zu Fehlern gekommen war, sind den Behörden keine weiteren Auffälligkeiten bekannt geworden. Es habe in ihren Landkreisen bisher keine Vorfälle eines doppelten Drucks von Briefwahlunterlagen gegeben, teilten die Kreiswahlleiter auf dpa-Anfrage mit. Vor einer Woche hatte die Stadt Halle (Saale) mitgeteilt, dass 1.184 Briefwahlunterlagen doppelt gedruckt worden seien.
Wenige Tage zuvor war es in der Landeshauptstadt Magdeburg zu einem ähnlichen Fehler gekommen. Dort waren 440 Wahlscheine doppelt versendet worden. Zuletzt hatten Vertreter der AfD immer wieder Zweifel geäußert, bei der Briefwahl in Sachsen-Anhalt könne nicht alles mit rechten Dingen zugehen. Landeswahlleiterin Christa Dieckmann hatte Spekulationen zurückgewiesen, die Briefwahl sei unsicher und leicht manipulierbar. Die doppelt gedruckten Briefwahlunterlagen wurden nach Behördenangaben als ungültig markiert.
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