Vorstand und Arbeitnehmer bei VW haben sich nach einem erbitterten Machtkampf auf weitere Einschnitte geeinigt. Doch wer hat sich nun eigentlich durchgesetzt?
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Die Kamerateams hatten sich schon ein Plätzchen am Werkstor vor dem Markenhochhaus in Wolfsburg ausgesucht. Die Nachrichtensender planten Liveschalten von der fieberhaft erwarteten Sitzung des Aufsichtsrats von Volkswagen. Doch nun ist das alles hinfällig. Die Eskalation, von der zu berichten sie geplant hatten, wird nicht stattfinden. Zwölf Stunden bevor ein episches Ringen zwischen Eigentümern und Arbeitnehmern am Stammsitz des größten Autokonzerns Europas beginnen sollte, war die Einigung da: »Aufsichtsrat stimmt Zukunftsplan 2030 zu«. So lautete die lapidare Überschrift der offiziellen Mitteilung, die der Volkswagen-Konzern am Donnerstagabend verschickte. Bis zu dieser Meldung sah es danach aus, dass das Unternehmen in die schwerste Krise seiner Geschichte geraten würde. VW hätte daran zerbrechen können.
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Diese Fragen beantwortet der Artikel:
- Was sieht der überraschend beschlossene Zukunftsplan 2030 für Volkswagen vor?
- Wer setzte sich im Machtkampf um Sparpläne, Werke und Einfluss bei VW durch?
