Bei einem Brand eines Reetdachhauses im Kreis Pinneberg sind über eine Million Euro Schaden entstanden. Nach Angaben der Feuerwehr wurde das Feuer an dem Dach des Hauses in Schenefeld in der Nacht gemeldet. Vor Eintreffen der Feuerwehr begab sich bereits ein Mensch aus dem Haus.
Ein Feuerwehrmitglied, das in der Nähe wohnt, eilte direkt zur Brandstelle, weckte und rettete die weiteren sieben Bewohner des Hauses. Die Bewohner, das Feuerwehrmitglied und eine weitere Einsatzkraft seien durch den Rauch leicht verletzt und noch vor Ort untersucht worden, teilte ein Sprecher der Feuerwehr mit. Keiner von ihnen sei ins Krankenhaus gekommen.
Dach komplett zerstört
In der Zwischenzeit habe sich das Feuer auf das gesamte Reetdach ausgeweitet, weshalb die Feuerwehr Verstärkung alarmiert habe. Durch einen Löschangriff von allen Seiten sei das Übergreifen auf umliegende Häuser verhindert worden. Zur Unterstützung der Nachlöscharbeiten sei auch ein Bagger an die Brandstelle gerufen worden. Dieser solle das Dach aufnehmen, welches komplett zerstört worden sei.
Das Haus sei vorerst nicht bewohnbar. Da es sich um ein historisches Gebäude handele, werde versucht, bei den Löscharbeiten das Mauerwerk so gut wie möglich zu verschonen, damit ein Wiederaufbau möglich sei. Die Polizei geht derzeit von einem Schaden in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro aus.
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