Bei einer Sturzflut in der Grenzregion zwischen Nepal und Tibet sind mindestens 273 Menschen gestorben. Mehr als 1.300 Menschen in Nepal und China gelten weiterhin als vermisst, darunter zahlreiche Touristen aus verschiedenen Ländern. Die Flut hat ganze Dörfer mit sich gerissen und Straßen, Brücken sowie Wasserkraft- und Solaranlagen beschädigt. Rettungskräfte aus Nepal und China sind im Einsatz. Besonders schwierig ist die Situation, weil die betroffenen Regionen schwer zugänglich sind und die Kommunikation teilweise ausfällt. Als Ursache der Katastrophe gilt ein Gletscherabbruch, der vermutlich eine gewaltige Eis- und Gerölllawine auslöste. Fachleute warnen schon lange, dass der Klimawandel solche Ereignisse im Himalaya wahrscheinlicher macht. Vor welchen Herausforderungen die Rettungskräfte jetzt stehen, ordnet ZEIT-Autorin und Fotografin Natalie Mayroth ein.
Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sind Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) und AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund in einem TV-Duell aufeinandergetroffen. Beide wollen bei der Landtagswahl am 6. September Ministerpräsident werden. Schulze verteidigte die Arbeit seiner Regierung und kritisierte die AfD unter anderem wegen ihrer Haltung zur Migration und ihres Umgangs mit rechtsextremen Positionen. Siegmund forderte dagegen einen grundlegenden politischen Kurswechsel und warb für die AfD als Regierungspartei. Besonders umstritten war die Frage nach einer möglichen Zusammenarbeit zwischen der CDU und der Linken. Hintergrund ist, dass die CDU laut aktuellen Umfragen deutlich hinter der AfD liegt und eine Regierungsbildung nach der Wahl schwierig werden könnte. Wie das TV-Duell die bevorstehende Wahl beeinflussen könnte, erklärt Cornelius Pollmer, Leiter des Ressorts ZEIT im Osten.
Außerdem im Update: Der CIA-Chef John Ratcliffe ist nach Moskau gereist und hat dort Gespräche mit russischen Geheimdienstvertretern geführt. Der Kreml bestätigte den Besuch und erklärte, dass es dabei um Kontakte zwischen den Geheimdiensten ging. Was über die Gespräche bislang bekannt ist, berichtet Jörg Lau, Außenpolitischer Korrespondent im Hauptstadtbüro der ZEIT.
Der bosnisch-serbische Ex-General Ratko Mladić ist mit 84 Jahren im UN-Gefängnis in Den Haag gestorben. Er verbüßte eine lebenslange Haftstrafe wegen Kriegsverbrechen im Bosnienkrieg. Mladić wurde unter anderem für die Belagerung Sarajevos und das Massaker von Srebrenica verantwortlich gemacht, bei dem 1995 rund 8.000 muslimische Männer und Jungen ermordet wurden.
An einer Schule in Gosen-Neu Zittau in Brandenburg sind bei einer Gewalttat mindestens zwei Menschen getötet worden. Die Polizei nahm einen Mann vorläufig fest. Das Motiv ist bislang unklar, die Ermittlungen laufen.
Und sonst so? Bauernhof mit Eis gerettet
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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