Im Nordosten von Algerien sind zwölf Menschen durch Feuer gestorben, mehr als 50 Personen wurden teils schwer verletzt. Zahlreiche Bewohner mussten ihre Häuser verlassen.
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In Algerien wurden bei Waldbränden im Nordosten des Landes mindestens zwölf Menschen getötet. Allein in der Stadt Souk El Tenine in Béjaïa wurden zudem 54 Menschen mit Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert, wie der Innenminister Saïd Sayoud mitteilte. Sechs von ihnen wurden demnach schwer verletzt.
In der Nacht zum Donnerstag kämpfte die Feuerwehr noch gegen 69 aktive Brände, davon allein 18 in Béjaïa. Tagsüber waren noch 154 Feuer gemeldet worden. Nach Angaben der Polizei mussten drei wichtige Verbindungsstraßen im Nordosten des Landes wegen der Brände gesperrt werden.
Weil die Flammen mehrere Wohngebiete bedrohten, mussten auch zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner ihre Häuser verlassen, wie der Zivilschutz mitteilte. In Jijel flohen Menschen vor dichtem Rauch und Flammen in ein Postamt, wie das Onlineportal Jijel News berichtete.
Im Sommer kommt es in Algerien immer wieder zu Waldbränden. Im Juli 2023 waren mehr als 30 Menschen bei Bränden in der Provinz Béjaïa gestorben. Die immer häufigere und intensivere Hitzewellen und Dürren trocknen die Vegetation aus und begünstigen so die Brände. Derzeit ist neben Algerien auch Tunesien von besonders starken Temperaturen betroffen.
