Die prorussische Hackergruppe Server Killers hat einen großangelegten Cyberangriff auf digitale Dienste der norwegischen Behörden für sich reklamiert. Die Angriffe dauern nach Angaben der staatlichen Digitalisierungsbehörde Digdir seit Montag an. »Es ist der größte Angriff auf Digdir-Lösungen, den wir je erlebt haben«, sagte Behördensprecher Are Kvistad der Nachrichtenagentur AP. 

Bei den sogenannten Denial-of-Service-Angriffen wurden die Systeme gezielt mit enormen Datenmengen überlastet. Betroffen war unter anderem ein Bürgerdienst. Nach Angaben von Digdir gelang es, die Dienste praktisch durchgehend verfügbar zu halten.

Die prorussische Gruppe erklärte nach Berichten norwegischer
Medien Norwegen den Cyberkrieg. Als Grund nannte sie die erneuerte
Sicherheitszusammenarbeit des Landes mit der Ukraine.

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