Die Stimmung in der deutschen Exportwirtschaft hellt sich deutlich auf. Die Unternehmen profitieren von hohen KI-Investitionen und dem boomenden Export ins EU-Ausland.
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Die Stimmung in der deutschen Exportwirtschaft ist angesichts der steigenden Nachfrage aus
Europa so gut wie seit viereinhalb Jahren nicht mehr. Die Erwartungen der Unternehmen stiegen laut einer Umfrage des Münchner ifo Instituts im August auf 9,6 Punkte. Im Vormonat hatte der Wert noch bei minus 2,8 Punkten gelegen. Der August-Wert sei der höchste seit Februar 2022, der Anstieg der stärkste seit Juni 2020, teilte das ifo Institut mit.
Die Gründe für die sich aufhellende Stimmung liegen vor allem in den Exporten in andere EU-Länder. »Insbesondere die Ausfuhr in die EU boomt, während die Exporte
nach China weiter schwächeln«, sagte Ifo-Umfragechef Klaus Wohlrabe. Vor allem Hersteller von elektrischen Ausrüstungen sind laut der Umfrage weiterhin sehr optimistisch. Gleiches gelte für die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten sowie
elektronischen und optischen Erzeugnissen, teilte das Institut mit. Die
zunehmende Digitalisierung der Wirtschaft und die hohen Investitionen in
KI dürften hier eine Rolle spielen.
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