Elon Musks Raumfahrtfirma SpaceX hat Starts seiner Rakete Falcon 9 ausgesetzt. Das könnte den Abflug der nächsten Crew zur Internationalen Raumstation ISS verzögern.
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Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX hat seiner Trägerrakete Falcon 9 ein vorläufiges Startverbot erteilt. Zuvor war bei einem routinemäßigen Start am Montag ein nicht näher benanntes Problem aufgetaucht.
Mit dem Startverbot verzögert SpaceX womöglich den Abflug der nächsten Besatzung zur Internationalen Raumstation ISS. Der für den 11. Februar anvisierte Start der Crew sollte mit einer Rakete vom Typ Falcon 9 absolviert werden, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte.
Nasa und FAA untersuchen Panne mit Falcon 9
Die US-Luftfahrtbehörde FAA untersuche den Vorfall vom Montag ebenfalls, teilte die Nasa mit. Ein möglicher Start der Astronauten zur ISS hänge vom Ergebnis der Untersuchungen ab. Frühere Pannen der Falcon-9-Rakete hatten ein Startverbot der FAA nach sich gezogen, etwa im Juli 2024 nach Triebwerkproblemen. Der neuen Besatzung für die Internationale Raumstation gehören die US-Astronauten Jessica Meir und Jack Hathaway sowie die französische Astronautin Sophie Adenot und Andrej Fedjaew aus Russland an.
SpaceX gehört dem Milliardär Elon Musk. Er hatte am Montag angekündigt, das Unternehmen werde seine KI-Firma xAI übernehmen. “Dies markiert nicht nur das nächste Kapitel, sondern das nächste Buch in der Mission von SpaceX und xAI”, schrieb Musk dazu im Firmenblog von SpaceX. Zu finanziellen Eckdaten der Fusion äußerte er sich nicht.
