Im Juli hat die US-Einwanderungsbehörde ICE fast 50.000 Menschen festgenommen – so viele wie nie zuvor in einem Monat. Seit Trumps Amtsantritt steigt die Zahl deutlich.
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Die US-Einwanderungsbehörde ICE hat im Juli so viele
Menschen festgenommen wie noch nie seit Beginn der zweiten Amtszeit von
Präsident Donald Trump. Aus Regierungsdaten geht hervor, dass es im vergangenen
Monat 49.571 Festnahmen gab. Das sind 15 Prozent mehr als im
Monat davor. Im Vergleich zu den Zahlen vom Februar wurde ein Anstieg von rund
70 Prozent verzeichnet.
Im Monat vor Trumps Amtsantritt lag die Zahl der
Festnahmen im Zusammenhang mit Einwanderungsverstößen noch bei knapp über
8.000. Betroffen waren damals größtenteils Einwanderer, die städtische oder staatliche Gefängnissen an ICE übergaben, um sie abzuschieben.
Seit Trumps Amtsantritt steigen die Zahlen, vor allem weil die Regierung die
Beschränkungen für Ort und Art der ICE-Festnahmen lockerte und die Behörde
zudem mit Milliardenbeträgen ausstattete.
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