Nach heftigen Schneefällen in Hessen ist auf der A3 zwischen Raunheim und Idstein ein zeitweise 30 Kilometer langer Stau entstanden. Ein Sprecher der
Polizeiautobahnstation Wiesbaden sagte, dass der Stau in den nächsten Stunden
zumindest ein wenig aufgelöst werden könne. “Wir wissen allerdings nicht,
inwiefern die Streudienste durchkommen, da alle Fahrbahnspuren blockiert
sind”, fügte er hinzu.
Derzeit seien die Autobahnen rund um Wiesbaden witterungsbedingt nur eingeschränkt befahrbar. Es hätten sich zahlreiche
Unfälle ereignet, bei denen bislang aber lediglich Sachschäden
entstanden seien, sagte der Polizeisprecher.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte für Regionen nördlich von Frankfurt und Wiesbaden bis voraussichtlich 19 Uhr vor starkem Schneefall. Es bestehe Gefahr für Leib und Leben durch eine geschlossene Schneedecke, eingeschränkte Mobilität, blockierte Verkehrswege und Glatteis, hieß es in der amtlichen Warnung. Auch im benachbarten Mainz kam es durch das Winterwetter zu massiven Einschränkungen im Verkehr. DWD-Unwetterwarnungen vor Glatteis gab es zudem für große Teile Niedersachsens.
Wegen des starken Schneefalls in Hessen wurde am Nachmittag bereits der
Betrieb am Frankfurter Flughafen vorübergehend eingestellt. Grund sei die Schneedecke auf den Start- und Landebahnen. Fraport zufolge wurden bis zum Abend rund 100 von 922 Flügen annulliert. Inzwischen seien eine Start- und Landebahn geräumt worden und der Flugbetrieb sei wieder angelaufen, sagte ein Sprecher.
