Donald Trump soll ein Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un anstreben. Viel zu holen gibt es dabei nicht. Was sich der US-Präsident also davon verspricht
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Der Iran greift nach der Atombombe und wird dafür bombardiert. Nordkorea hat sie längst – und wird umgarnt. So verrückt ist die Lage. Freund und Feind sind in der Außenpolitik von Donald Trump austauschbare Kategorien. Zu den traditionellen Verbündeten der USA, die das schmerzlich erfahren müssen, gehört nun auch Südkorea. Am vergangenen Sonntag verkündete Trump, er habe angeordnet, die jährlichen gemeinsamen Militärübungen amerikanischer und südkoreanischer Truppen »substanziell zurückzufahren« – weil Nordkoreas Diktator Kim Jong-un diese als »feindseliges Signal« verstehen könnte.
