Der US-Konzern Apple passt nach Kritik von Wettbewerbshütern die Abfrage zum App-Tracking auf iPhones in der Europäischen Union an. Mit der Änderung endet eine Untersuchung der Funktion durch das Bundeskartellamt. »Apple wird die
Nutzerabfragen nun deutlich angleichen und den Drittanbietern
von Apps mehr Möglichkeiten geben, die erforderlichen Abfragen
sinnvoll miteinander zu verbinden«, sagte der Chef der Bonner
Behörde, Andreas Mundt.
Neben den Kartellbehörden gab es auch aus der Werbeindustrie Kritik. Apple verweist auf ein Recht der Userinnen und User auf Datenschutz.
Zu den Änderungen gehört, dass das Wort »Tracking« auf der Auswahlseite nicht mehr vorkommt. Außerdem bekommen die App-Betreiber die Möglichkeit, Nutzerinnen und Nutzer nach einem Jahr wieder nach einer Erlaubnis zu fragen, deren Aktivität bei anderen Anwendungen und Websites zu verfolgen. Die Platzierung der Buttons zum Ablehnen oder Erlauben sollen zudem getauscht werden, sodass die Auswahlmöglichkeit »Erlauben« künftig an erster Stelle stehen wird.
Die neue Version der Abfrage wird nur Nutzerinnen und Nutzern in der EU angezeigt. Dabei spielt das Herkunftsland des betreffenden Geräts keine Rolle. Eine Ausnahme gibt es laut Apple in Polen, wo es einen anderen Zeitplan gebe.
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