
Blitzeinbrüche in zwei Waffengeschäfte haben die Polizei im Wetteraukreis in der Nacht auf Sonntag in Atem gehalten. Unbekannte waren in die beiden Läden eingebrochen und anschließend vor der Polizei geflohen. Einer der Täter habe gefasst werden können, ein weiterer sei noch flüchtig.
Zwei Männer waren gegen drei Uhr morgens in ein Waffengeschäft in Friedberg im Wetteraukreis eingebrochen. Dort durchsuchten sie den Verkaufsraum und entwendeten mehrere Schreckschusswaffen. Anschließend flohen sie in einem schwarzen SUV. Etwa zwei Stunden später wurde der Polizei ein weiterer Einbruch in ein Waffengeschäft gemeldet, diesmal in Butzbach. Auch dort seien zwei Männer gewaltsam eingebrochen und anschließend mit einem schwarzen SUV geflohen.
Wenig später fiel einer Polizeistreife auf der A 5 ein schwarzer Porsche Macan auf, auf den die Beschreibung gepasst habe. Als dieser angehalten und kontrolliert werden sollte, beschleunigte das Fahrzeug und flüchtete über das Bad Homburger Kreuz auf die A 661 in Richtung Frankfurt. Der Fahrer habe seine Flucht bis auf den Parkplatz eines Möbelhauses in Frankfurt fortgesetzt.
Dort sei ein Insasse aus dem Fahrzeug geflohen, den die Polizei als etwa 25 Jahre alt, mit kurzen dunklen Haaren beschreibt. Er habe ein Sweatshirt, eine Jogginghose und Sneaker getragen. Den zweiten Insassen nahmen die Polizisten noch vor Ort fest, hieß es. Im Fahrzeug seien mehrere Schreckschusswaffen gefunden worden, bei denen es sich vermutlich um die Beute aus einem oder aus beiden Einbrüchen handele. Der zweite Mann werde weiterhin gesucht. Im Zuge der Fahndung sei auch ein Hubschrauber eingesetzt worden. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
