Donald Trump unterstützte Abelardo de la Espriella im Wahlkampf. Nun ersucht Kolumbiens neuer Staatschef die USA um Hilfe – wegen des Erdbebens mit mehr als 290 Toten.
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Kolumbiens Präsident Abelardo de la Espriella hat US-Präsident Donald Trump angesichts des schweren Erdbebens in seinem Land um eine Aussetzung von Zöllen gebeten. Damit sollten die kolumbianischen Unternehmer, die aufgrund der Folgen des Erdbebens schwierige Zeiten durchlebten, entlastet werden, teilte De la Espriella am Samstag im Onlinedienst X mit.
Die US-Zölle auf kolumbianische Produkte waren Ende Juli von zehn auf 12,5 Prozent gestiegen, mit wenigen Ausnahmen wie Kaffee und Öl.
Am Montag hatte ein Erdbeben der Stärke 7,4 Kolumbien erschüttert. Mindestens 294 Menschen kamen ums Leben, fast 4.000 weitere wurden verletzt. Mindestens 320 Menschen werden noch vermisst.
Der rechte Hardliner De la Espriella war vor rund einer Woche als neuer Präsident Kolumbiens vereidigt worden. Er trat damit die Nachfolge des linken Präsidenten Gustavo Petro an. Trump hatte De la Espriella während dessen Präsidentschaftswahlkampfs unterstützt.
