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Ein Kran hat am Abend das goldene Flügelauto des Künstlers HA Schult vom Dach des ehemaligen Kölnischen Stadtmuseums gehoben. Es stand dort mehr als 35 Jahre lang auf einem sogenannten Treppenturm des Zeughauses aus dem 17. Jahrhundert. Untersuchungen hätten aber ergeben, dass die vier Tonnen schwere Skulptur und die durch starke Winde erzeugten Bewegungen bereits zu Schäden am Mauerwerk geführt hätten, teilte die Stadt mit. «Mit der Abnahme soll der weiteren Schadensbildung vorgebeugt und die Sicherheit des Gebäudes und seiner Umgebung gewährleistet werden.»
Die Demontage fand in circa 24 Metern Höhe statt. Nun soll der «Goldene Vogel» zunächst in den Kölner Ford-Werken restauriert werden und dann im ersten Quartal kommenden Jahres einen neuen Standplatz auf dem Dach eines Hotels am Rhein finden.
Der 87-jährige Schult hatte zunächst noch gegen die Demontage geklagt, doch wurde sein Eilantrag abgewiesen. Der vergoldete Fiesta mit Flügeln war 1989 erstmals öffentlich gezeigt worden, 1991 kam er an seinen jetzigen Platz nicht weit vom Dom und ist dort zu einem beliebten Fotomotiv geworden. Schult ist vor allem mit den «Trash People» bekannt geworden – lebensgroßen Skulpturen ganz aus Müll.
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